Jahresversammlung

Beim MSC Neustadt gedachte man des verstorbenen Rennleiters Max Saliger. Das große Highlight im April wirft seine Schatten voraus.

Von Anton Fischer 

Smolinski umringt von Fans

Nicht leicht gefallen ist es dem 1. Vorsitzender des MSC Neustadt, Karl Zettl bei der Begrüßung der zahlreich zur Jahresversammlung erschienen Mitglieder im Gasthof Gigl-Waldhier. Ist es doch erst ein paar Monate her, als man den Rennleiter Max Saliger durch seinen plötzlichen Tod verlor. Dessen Tod riss eine große Lücke in den MSC Neustadt.

So gedachte man der verstorbenen Mitglieder - neben Max Saliger noch Josef Dietrich, Herbert Schwab und Josef Schöberl.

 

 

Anschließend gab Zettl ein kurzes Resümee über das vergangene Clubjahr. Er lobte den guten Zusammenhalt und die Kameradschaft beim des MSC. Bei allen sportlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen seien immer zahlreiche Helfer präsent. Zum Schluss seiner Ausführungen dankte er allen Mitgliedern, Helfern und besonders den Sponsoren für ihre tatkräftige Unterstützung.

Nach dem Kassenbericht von Schatzmeister Hermann Götz gab der geschäftsführende Vorsitzende Hans Kirchhammer einen Rückblick auf das abgelaufene Jahr sowie eine Vorschau für 2017. Das neue Konzept bei der Oldtimer-Ausfahrt zum Stadtfest wurde sehr gut angenommen. Dank der federführenden Organisatoren Brenner und Rothdauscher, so Kirchhammer.

Das Wetter spielte nicht mit

 

Das Speedwayrennen 2016 war sportlich wieder ein großer Erfolg, so sein Rückblick. Wenn auch dieses Mal das Wetter wieder nicht mitspielte, so waren die Organisatoren trotzdem zufrieden. Das diesjährige Internationale Speedwayrennen findet am 29. und 30. April statt. Die Vorbereitungen dazu laufen bereits auf Hochtouren. Trotz des Fehlens von Rennleiter Max Saliger, der die Organisation innehatte, konnte man durch Nachbarschaftshilfe aus Abensberg, mit deren Rennleiter Sascha Dörner das Rennen weiter durchführen. Dörner unterstützt den MSC Neustadt soweit es geht für das Rennen 2017, möchte aber, dass die Neustädter für die nächsten Rennen wieder einen eigenen Rennleiter installieren.

Die diesjährige Ausgabe wird wieder ein internationales Speedwayrennen mit einem Vierländerkampf zwischen Polen, Dänemark, Schweden und Deutschland.

Als besonderes Zugpferd wie schon im vergangenen Jahr, wird Publikumsliebling und Martin Smolinski vom AC Landshut für Deutschland starten. Weiter konnten wieder die Gebrüder Riss, Langbahn-Ex-Weltmeister und Vize-Weltmeister Erik Riss sowie sein Bruder Mark Riss verpflichtet werden. Der vierte im Bunde ist dieses Mal Nachwuchstalent Sandro Wassermann, wobei alle vier Fahrer für den AC Landshut in der Liga an den Start gehen. Ebenso stehen die Fahrer der weiteren drei Länder Polen, Schweden und Dänemark bereits fest. Am Samstag, den 29. April findet wieder der erste Lauf zum ADAC Bahnsport Bayern Cup 2017 mit den Mannschaften vom AC Landshut, AMC Haunstetten, MSC Pfaffenhofen und MSC Olching statt.

Kreisel wurde gebaut

Verkehrsreferent Eduard Kammerer gab einen Überblick über seine Bemühungen aus dem Jahr 2016 - dabei wurde der Kreisel an der Kreuzung nach Bad Gögging dank einer Petition des MSC gebaut. Als künftige Aufgaben sieht er die Beseitigung der Sehbehinderungen durch diverse Schilder - besonders bei der Einfahrt zur Kreuzung Ausfahrt Wöhr und Einfahrt von Irnsing in die Umgehungsstraße 299 Richtung Pförring.

Ferner sollen wieder Warnwesten an die Schüler der Grundschule verteilt werden. Touren- und Gesellschaftsleiter Ludwig Bindorfer berichtete von den gesellschaftlichen Veranstaltungen, wie dem Vatertagsausflug und dem Sommernachtsfest am Anwesen Riedmeier.

Für 2017 ist eine Fahrt nach Recoaro geplant, sie soll von 8. bis 10. September durchgeführt werden. Anmeldungen und Näheres dazu erteilt Hans Kirchhammer. 

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