SPEEDWAY 2017 (Infos, Hintergründe und News zum Rennen)

weitere Berichte zum Rennen:

 

Starterliste* - Int. Speedwarennen Neustadt 2017 Vier-Nationen Vergleich
 
Deutschland       
1
 Smolinski Martin 
2  Wassermann, Sandro 
3  Riss, Mark                  
4  Riss, Erik 

  Team Manager: TBA

Dänemark           
1
 Bech, Mikkel 
2  Rasmus, Jensen
3  Nielsen, Kasper Lykke   
4  Grondal, Emil 
  Team Manager: TBA
Schweden          
1
 Henderson, Daniel        
2  Edberg, Alexander 
3   Linus, Eklof
4  Thornblom, Matthias 
  Team Manager: TBA
Polen                     
1
 Rempała, Marcin            
2  Rempała, Tomasz 
3  Gomólski, Adrian 
4  Stachyra, Dawid 
  Team Manager: TBA
 
An alle Jugendliche bis 16 Jahren freier Eintritt zum Speedwayrennen!!! Eintrittskarte anklicken,
herunterladen und ausdrucken und an den Kassen vorzeigen ....fertig!!!

 *die Starterliste wird laufend aktualisiert. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit übernehmen wir keine Gewähr!                   

                                                                                                      
Eintrittspreise 2017:
   
Samstag, 29.04.2017:  
Bayerncup Eintritt frei
   
Sonntag, 30.04.2017:  
   
Erwachsene:  15 Euro
ermäßigte Karten:
(Schwerbehinderte, Studenten mit Ausweis,
Kinder und Jugendliche von 6 - 18 Jahre)

 

    9 Euro

Kinder bis 6 Jahre:        frei
Tribüne: 5 Euro
VIP-Karten*: 70 Euro
Rennprogramm: 2 Euro
   
*(nur begrenzte Anzahl verfügbar, Karten nur auf Anfrage!!!)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ablaufplan
29.April 2017 – ADAC Bahnsport Bayern Cup  
   
 11.00 Uhr Öffnung des Fahrerlagers
 11.15 Uhr Beginn der Dokumentenabnahme
 11.30-12.30 Uhr      Technische Abnahme
 12.00Uhr Teamleiterbesprechung
 12.30-13.15 Uhr Pflichttraining
 14.00 Uhr Rennbeginn gemäß Reglement BC
 Gegen 16.00 Uhr Rennende mit anschließender
Siegerehrung

 

Ablaufplan
30.April 2017 – Int. Speedwayrennen
   
08.00 Uhr                      Öffnung des Fahrerlagers
08.30 Uhr Beginn der Dokumentenabnahme    
09.00-13.30 Uhr  Technische Abnahme
11.00-11.45 Uhr Freies Training
12.00 Uhr Fahrerbesprechung
13.30 Uhr Fahrervorstellung
14.00 Uhr Rennbeginn
Gegen 16.30 Uhr Rennende mit anschließender
Siegerehrung





 
 
 
 
 
 
 

 

 Stadion Schema:

 


 

Speedway 2016

mehr INFOS zum Rennen>>

 Bilder vom Bayerncup>>

 Bilder vom Vierländerkampf 2016>>

 Spannende Rennen, schnelle Motorräder und mutige Fahrer

Am Wochenende war Neustadt einmal mehr das Mekka der Speedway-Fans in Niederbayern. Hunderte Zuschauer erlebten die deutsche Mannschaft beim Vier-Nationen-Vergleich. Damit nahm das deutsche Team Revanche für die Niederlage im vorigen Jahr.

 

Zwei Tage lang regierte das Speedway im Anton-Treffer-Stadion. Damit war Neustadt einmal mehr ein Wochenende lang das Mekka der Motorsportfans in Niederbayern - bei äußerst gemischtem Wetter. Wettergott Petrus zeigte, zu was er im April fähig ist und wandelte das Wetter von Sonne zu Regen, mischte Schnee und Graupel darunter und zeigte damit an einem Wochenende alle vier Jahreszeiten. Trotzdem fanden hunderte Zuschauer den Weg ins Anton-Treffer-Stadion fanden, das übrigens heuer vor 35 Jahren eingeweiht wurde.

 Den Auftakt der Veranstaltung, die einmal mehr vom MSC Neustadt organisiert wurde, machten die Junioren am Samstag. Der Nachwuchs zeigte, dass niemand Sorge um den Speedway-Sport haben muss. Fast 30 Sportler aus vier Vereinen - AMC Haunstetten, AC Landshut, MSC Olching und MSC Pfaffenhofen - gingen beim ADAC-Bayern-Cup an den Start, wobei erfreulich war, dass unter den Startern auch etliche Mädchen waren. Das lässt die Vermutung zu, dass die Zukunft möglicherweise weiblich sein könnte. In sportlicher Hinsicht bewies der MSC Olching, dass er derzeit die Nase vorn hat. Seine Mannschaft setzte sich in der Teamwertung mit 56 Punkten durch. Auf dem zweiten Platz, knapp dahinter, landete der AC Landshut mit 52 Punkten. Etwas abgeschlagen auf dem dritten Platz wurde mit 44 Punkten die Mannschaft des AMC Haunstetten notiert. Der vierte Platz ging an das Team des MSC Pfaffenhofen, dass auf 33 Punkte kam.

 Hauptattraktion am Sonntag

 Nach diesem Vier-Vereine-Vergleich ging es am Sonntag mit der Hauptattraktion, dem Vier-Nationen-Vergleich, weiter. Mannschaften aus Deutschland, Dänemark, Schweden und Finnland waren am Start. Für Deutschland traten Publikumsliebling Martin Smolinski, Michael Härtl, Mark Riss und Erik Riss an. Martin Smolinski nahm die Wetterbedingungen sportlich. “Ich mag es, wenn es frisch ist. Für die Motoren ist das sogar besser”, sagte er gegenüber unserer Zeitung. Über den sportlichen Aspekt des Wettkampftages wollte er keine ganz genaue Prognose über die Platzverteilung wagen. “Einer der oberen Plätze auf dem Treppchen sollte es für uns sein”, meinte er und warnte zugleich: “In jeder Mannschaft steckt ein Top-Mann und jede Mannschaft verfügt über ein gutes Mittelfeld. Es wird richtig eng werden.” Mit dem

 

Startschuss zum ersten Rennen war klar, dass die deutsche Mannschaft es an diesem Sonntag wissen wollte. Mark Riss trat im ersten Lauf gegen Mikkel Bech (Dänemark), Viktor Palovaara (Schweden) und Kauko Nieminen (Finnland) an - und verursachte einen Frühstart, riss mit dem Vorderrad die Startleine. Der Lauf wurde abgebrochen und neu gestartet, was für Riss bedeutete, dass er ein paar Meter hinter den Konkurrenten starten musste. Den Vorsprung der Konkurrenz konnte er während des Laufs nicht mehr aufholen, dafür zeigte die deutschen Fahrer in den nächsten Läufen, dass das deutsche Team bei der Vergabe des Gesamtsiegs an diesem Wochenende ein gewaltiges Wort mitreden wollte. So wunderte es denn auch nicht, als sich bereits nach dem ersten Durchgang abzeichnete, dass die Mannschaft um Martin Smolinski vorn lag.

 Smolinski selbst war wieder ganz der Publikumsliebling, als der er seit vielen Jahren in Neustadt und Abensberg bekannt ist. Mit seinen Mannschaftskollegen gab er mittags fleißig Autogramme, anschließend kehrte er zu seinem Motorrad im Fahrerlager zurück, beantwortete Fragen von Fans und posierte mit der kleinen Leonie, die sich auf den Sitz seiner Maschine setzen durfte, während die Mama ein Erinnerungsfoto von der kleinen mit dem Speedway-Star machte. Ganz begeistert waren vom Fahrerlager auch die Geschwister Anne und Carlotta, die mit ihrer Mutter zum Rennen gekommen waren. Staunend standen sie vor den Motorrädern, wunderten sich über die winzigen Sitze und suchten vergeblich die Bremsen.

 Warme Jacken und dicke Decken

 Ganz anders verhielt sich das Interesse bei Wolfgang und Gabi Süß aus Schwandorf. Die beiden kommen schon seit einem Dutzend Jahren nach Neustadt. Sie hatten sich auf Campingstühlen in der Westkurve niedergelassen und mit Regenschirmen, heißem Kaffee, warmen Jacken und dicken Decken ausgerüstet. “Wir sind gerne hier”, sagten sie. Und mit dem Wetter hatten sie keine Probleme. “Dafür gibt es ja einen Wetterbericht”, meinten sie.

 Und so gab es denn an diesem Wochenende, wohin man auch schaute, nur zufriedene Gesichter. Die Speedway-Fans waren unter sich, das Wetter war wie es im April zu sein hat - gemischt - und damit immer noch besser als vor zwei Jahren, als es den ganzen Sonntag regnete und die Strecke im Anton-Treffer-Stadion in eine Schlammpiste verwandelte. Für die Sponsoren gab es im Vereinsheim des TSV Neustadt gleich neben der Rennstrecke wieder die VIP-Bewirtung und für alle anderen Fans die Buden neben der Haupttribüne. Dort gab es in diesem Jahr bei den Getränken neben Bier, Limo und heißem Kaffee auch Glühwein, der sich, wie nicht anders zu erwarten, gut verkaufte.

“Alles geben”

 Schließlich ging in Erfüllung, was Martin Smolinksi vorab angekündigt hatte. “Wir werden uns für die letztjährige Niederlage gegen Dänemark revanchieren und für einen deutschen Sieg alles geben.” Am Ende - und trotz des nicht geglückten ersten Laufs - hatte die deutsche Mannschaft 46 Punkte auf dem Konto. Dänemark brachte es auf 38 und wurde damit zweiter. Die Schweden kamen auf 23 und holten sich damit den dritten Platz, das finnische Team brachte es lediglich auf zehn Zähler und wurde damit vierter in diesem Vier-Nationen-Vergleich.

 

Wer Karl Zettl, Präsident des MSC Neustadt, und Rennleiter Max Saliger am Ende des spannenden und aus deutscher Sicht so erfolgreichen zum Zeitpunkt der Siegerehrung sah, wusste, dass ihnen ein Stein vom Herzen gefallen war: Die Rennen waren ohne große Unfälle zu Ende gegangen, der Sieg stimmte das Publikum versöhnlich und macht Hoffnung auf das nächste Jahr, wenn es hoffentlich wieder ein Speedway im Neustädter Anton-Treffer-Stadion geben wird. Und die jungen Besucher wie die kleine Leonie, die Geschwister Anne und Carlotta bringen dann vielleicht auch noch ihre Freunde mit. Das würde auch die Organisatoren der Traditionsveranstaltung freuen, wenn die Zuschauerzahlen wieder mehr nach oben gingen. Immerhin haben Motorradrennen in Neustadt eine lange Tradition. Los ging es einst mit Sandbahnrennen und vor fünfzig Jahren wurden in der Donaustadt auch noch Rennen für Maschinen mit Seitenwagen ausgetragen.

 

Int. Speedwayrennen (4-Länder-Kampf) Ergebnisse:

 

1. Team Deutschland 46 Pkt.

1.1 Martin Smolinski 15 Pkt.

1.2 Erik Riss 13 Pkt. 

1.3 Michael Härtel 10 Pkt.

1.4 Mark Riss 8 Pkt.

 

 

2. Team Dänemark 38 Pkt.

2.1 Kenni Nissen 11 Pkt

 

 2.2 Mikkel Bech 10 Pkt

 2.3 Lykke Kasper Nielsen 9 Pkt

 2.4 Mikkel B Andersen

 

 

3. Team Schweden 23 Pkt.

3.1 Viktor Palovaara 9 Pkt

 

3.2 Linus Eklöf 6 Pkt

 3.3. Oliver Berntzon 5 Pkt

 3.4 Alexander Edberg 3Pkt

 


4. Team Finnland 10 Pkt.

4.1 Kauko Nieminen 6 Pkt

 

 4.2 Jari Mäkinen 4 Pkt

 4.3 Juha Hautamäki 0 Pkt

 4.4 Teemu Lahti 0 Pkt

 


 

 

Speedway 2015: Team Dänemark gewinnt in Neustadt

“Wir wollen gewinnen”, hatte Martin Smolinski, unumstrittener Star der heimischen Speedway-Szene, noch vor dem letzten Training zum 4-Nationen-Vergleich in Neustadt gesagt. Am Ende gab es vor allem einen Gewinner, den Sport. Ein Jahr nach dem nasskalten Regenrennen kehrte der Speedway ins Neustädter Anton-Treffer-Stadion zurück. 2000 Zuschauer erlebten bei Sonnenschein, wie schön und spannend dieser Sport ist. Sie bejubelten und applaudierten Martin Smolinski und gratulierten der dänischen Mannschaft für ihren Sieg im 4-Nationen-Vergleich.

Bilder vom Rennen am Sonntag>>

Bilder vom Juniorenrennen (Bayerncup)>>

Ergebnis Speedwayrennen 2015>>

Ergebnis Bayerncup 2015>>

Zur tragischen Figur des Wettkampftages wurde der erst 17-jährige Michael Härtel. Der junge Dingolfinger, der mit Martin Smolinski sowie den Brüdern Erik und Mark Riss, Söhne des legendären Speedway Rennfahrers Gerd Riss, das deutsche Team bildete, stürzte zweimal. Das erste Mal stockte den Zuschauern der Atem, als nach einem harten Kampf um den zweiten Platz in der Zielkurve von Rennen 11 die Kontrolle über seine Maschine verlor. Vier Läufe später wollte der junge Dingolfinger sein Missgeschick wieder gutmachen und beweisen, was in ihm steckt. Äußerst motiviert und engagiert ging er ins Rennen, vielleicht auch etwas übermotiviert. Eingangs der Kurve nach dem Start-Ziel-Bereich landete er mit seiner Maschine nach der ersten Runde im Gras, blieb einen Moment wie benommen liegen, ehe er sich - der Sanitätswagen rollte bereits heran - aufrappelte und von Rennleiter zu Fuß ins Fahrerlager zurückgebracht wurde. Der Lauf wurde daraufhin abgebrochen und neu gestartet, dieses Mal ohne Michael Härtl.

 

Martin Smolinski lieferte unterdessen seine One-Man-Show. Bereits im zweiten Durchgang lieferte er nicht nur einen tollen Sieg und drei Punkte für das Konto seiner Mannschaft. Er bot dem Publikum immer wieder auch das, wofür es ihn besonders liebt. Bereits während seines Rennens im zweiten Durchgang lupfte er immer wieder das Vorderrad seines Motorrades an und fuhr auf dem Hinterrad. Smolinski demonstrierte damit auch, dass er eine Klasse für sich an diesem Tag war.

Doch trotz aller Überlegenheit Smolinskis stand bereits in diesem zweiten von insgesamt fünf Durchgängen fest, dass es für die deutsche Mannschaft schwierig werden würde, den Vergleich zu gewinnen. Die Mannschaft aus Dänemark hatte sich nach zwei Durchgängen mit 18 Punkten an die Spitze der Mannschaftswertung gesetzt. Etwas abgeschlagen waren zu diesem Zeitpunkt Großbritannien und Polen. Am Ende holte sich Dänemark mit 44 Punkten die Mannschaftswertung vor Deutschland (32 Punkte), Polen (22 Punkte) und Großbritannien (20 Punkte). Die Einzelwertung teilten sich punktgleich Martin Smolinski aus Deutschland und Claus Vissing aus Dänemark mit jeweils 14 Punkten.


 

Speedway 2014

Regen verwandelte Rennstrecke in Morast

  • Bilder vom Rennen

 

Das hat es noch nicht gegeben: Das Speedway-Rennen in Neustadt wurde vom Regen dominiert. Schon das freie Training wurde deshalb abgesagt und auch das Rennen selber musste mehrfach wegen Regen unterbrochen werden. Schließlich entschied sich der MSC Neustadt als Veranstalter nach dem 16. von 20 Läufen das Rennen abzubrechen.

Am Ende waren damit wohl alle froh. Auch die Zuschauer. Sie hatten bei Temperaturen um zehn Grad an der Rennstrecke ausgeharrt und mit dem 16. Lauf waren alle vier Mannschaften vier Mal am Start gewesen. Bürgermeister Thomas Reimer attestierte: “Man hatte ein Einsehen - mit den Aktiven und den Zuschauern. Das kam auch der Sicherheit aller Beteiligten zugute.” Die Besucher der traditionsreichen Veranstaltung sahen es offenbar genauso. Sie hatten genug gesehen und verließen das Stadion nach dem vorzeitigen Rennende ohne zu murren.

 Nur einer hatte sich an diesem Tag über die Verzögerungen durch den Regen freuen können. Der Schwede Antonio Lindbäck, dem man kurzerhand seinen ursprünglichen Flug gestrichen hatte, kam so noch pünktlich zum Rennen. Publikumsliebling Martin Smolinski begeisterte die Fans einmal mehr durch seiner beherzte Fahrweise. Er erklärte, er möchte Speedway in Deutschland wieder richtig bekannt machen, “so wie damals, als der Egon Müller die Weltmeisterschaft gewann”. Das Rennen hier in Neustadt, betonte Smolinski, sei für ihn eine Prestige-Veranstaltung.Um die Fahrerverträge in Neustadt hatte sich Sabine Neiss gekümmert. Ursprünglich kommt sie aus Pocking - ist mit dem Speedway aber bestens durch ihren Lebensgefährten, dem Amerikaner Shawn Moran, vertraut. Dieser wurde 1983 Langbahn-Weltmeister. Jetzt ist sie im USA-Team so gut “wie zuhause”.Zwei Fahrer, die aufgestellt waren, konnten nicht am Rennen teilnehmen zum einen der Däne Patrick Hougaard - der sich den Daumen gebrochen hatte, er wurde ersetzt durch Nicolaj B. Jacobsen und Marcel Helfer, er wurde durch Max Dilger ersetzt. Helfer hatte sich vor drei Wochen bei einem Trainingsrennen in Berghaupten den Unterarm sehr kompliziert gebrochen. Sein Ziel ist es nun bis Ende August zur deutschen Meisterschaft wieder fit zu sein. Geknickt erzählte er das seine komplette Ausrüstung bei dem Unfall mit zerstört wurde - ebenso sein Speedway Motorrad.

 Für die Helfer gab es am Sonntag viel zu tun. Anton Endlich war einer der vielen fleißigen Helfer im Stadion. Er ist schon seit zehn Jahren dabei - auch als vor zwei Jahren ein Motorrad ins Publikum flog. Endlich meint, “es war ein Glück, das so viele Zuschauer zur Seite springen konnten.” Er selber blieb bei dem verletzten Mädchen, bis der Rettungsdienst da war. Am Sonntag war er für die Walze, die den Boden ebnet, zuständig. Bei dem Regenrennen hatte er mit seinen Kollegen viel zu tun, um die Strecke immer wieder neu zu präparieren.

 Melanie Hauser (11) war gemeinsam mit ihren Eltern und ihrem Bruder Dominik da. Der arbeitete als Streckenposten. “Wenn die Ampel auf rot springt, sei es durch Unfall oder anderen Rennabbruch, muss ich sofort mit der roten Fahne die nachfolgenden Fahrer warnen”, erklärte er. Für die Sicherheit war auch das Rote Kreuz mit zwei Einsatzfahrzeugen vor Ort.

 Wie sehr der Regen den Menschen zu schaffen machte, erlebten auch die vier hübschen “Gridgirls” Sigi, Leo, Ramona und Carina. Sie mussten den Fahrern ihre jeweilige Startbahn zuweisen. Je mehr es regnete, desto weichte jedoch die Fahrbahn auf. Die “Gridgirls” versanken im Matsch und wechselten deshalb beizeiten das Schuhwerk. (dek)

 Wer auf der Tribüne einen Platz gefunden hatte, war vor dem Regen sicher. Alle anderen Zuschauer brauchten immer wieder einen Regenschirm

 

"Smolinski mal zwei" (Quelle: Mittelbayerische Zeitung)

Der einzige deutsche Fahrer im weltweiten Grand Prix-Zirkus - der Königsklasse der Speedway-Cracks - wird bei beiden internationalen Rennen im Landkreis an den Start gehen: Martin Smolinski ist sowohl in Neustadt am 27.April als auch in Abensberg am 9.Juni mit dabei. An die Donau kommt der 29-Jährige trotz eines Grand Prix-Einsatzes einen Tag zuvor in Polen. Von dort braust er direkt nach Neustadt.

Publikumsliebling Smolinski hatte 2013 nach mehreren Anläufen endlich die Qualifikation für den Grand Prix (GP) geschafft. In dieser Serie starten die 15 besten Piloten des Globus, um den Weltmeister des Internationalen Weltverbandes FIM zu ermitteln. Zwölf Rennen sind angesetzt. Den Auftakt bildet der GP von Neuseeland am 5. April. Drei Wochen später (26. April) treffen sich die Fahrer in Polen zum zweiten Kräftemessen. Am besagten Wochenende steigt am 27. April auch das Rennen in Neustadt. Der MSC richtet internationale Speedwayläufe im Paarsystem aus. 14 Fahrer aus sechs Nationen sollen dabei antreten.

Smolinski vertritt mit Michael Härtel, Valentin Grobauer und Marcel Helfer das Gastgeberland. Aus den USA reisen Gino Manzares und “Sudden” Sam Ermolenko an. Der bekannte Fahrer Antonio Lindbäck fährt unter Schwedens Flagge. Jonas B. Andersen und Patrick Hougaard kommen aus Dänemark. Polen bietet Damian Balinski und Grzegorz Zengota auf. Aus Großbritannien und Tschechien werden Olly Allen und Josef “Pepe” Franc erwartet. Ein Pilot fehlt noch. Neustadt sah in den vergangenen Jahren U21-WM-Läufe. Die FIM hat diese Rennen allerdings reduziert, sodass die Donaustädter heuer außen vor sind.

Am Pfingstmontag, 9. Juni, brettern die Speedway-Artisten in Abensberg übers Oval. Die Babonenstadt erlebt eine Qualifikationsrunde zum Grand Prix 2015. Auch wenn Smolinski heuer im GP-Zirkus fährt, hat er seinen Platz im nächsten Jahr nur sich, wenn er unter die Top Drei der WM-Wertung kommt. Also nimmt er auch den Quali-Reigen auf sich. Neben dem Olchinger ist Matthias Schultz von deutscher Seite nominiert. Tobias und Mathias Bartz sind die Ersatzfahrer.

 

 

 

Fahrerliste:

 

 

 

26./27.04.2014 NEUSTADT/DONAU INT. ADAC SPEEDWAYRENNEN


Am Samstag und Sonntag, 26./27. April findet im Anton-Treffer-Stadion das traditionelle ADAC Speedwayrennen
des MSC Neustadt statt, das seit längerer Pause erstmals wieder als offenes internationales Rennen im Paarsystem
ausgetragen wird. Rennbeginn ist am Sonntag um 14:00 Uhr. Wer von den Teilnehmern trainieren möchte,
hat dazu ebenfalls am Sonntag von 11:00 bis 11:45Uhr Gelegenheit.
Die „Schwarz-Rot-Goldenen“ Farben werden im Team Deutschland 1 vom GP Piloten Martin Smolinski sowie vom Nachwuchstalent Michael Härtel vertreten.
Für Deutschland 2 gehen Marcel Helfer und Valentin Grobauer an den Start. Aus den USA konnte der ehemalige Speedway Weltmeister Sam Ermolenko verpflichtet werden, der zusammen mit Gino Manzares auf Punktejagd geht. Aus Polen reisen Damian Baliński und Grzegorz Zengota sowie aus Dänemark Patrick Hougaard und Jonas B. Andersen an. Für Schweden haben sich Antonio Lindbäck und Linus  Sundström angesagt. Zudem wird ein „Mixed-Team“ aus dem Engländer Oliver Allen  und dem Tschechen Josef Franc starten.
Am Samstag 26.04. findet bereits der zweite Lauf zum ADAC Bahnsport Bayern Cup 2014, mit den Mannschaften vom AC Landshut, AMC Haunstetten, MSC Pfaffenhofen und MSC Olching statt. Training, ab 12.30 Uhr, Rennbeginn ist um 14.00 Uhr. Der Eintritt am Samstag ist frei!!!
Die Eintrittspreise bleiben volkstümlich. Kinder bis 5 Jahre haben freien Eintritt.
Kinder und Jugendliche (6-16 Jahre) zahlen 9,-Euro, Erwachsene 15,- Euro.
Kostenlose Parkplätze direkt am Stadion sind reichlich vorhanden.
Nähere Infos:
MSC Neustadt/Donau - Tel. 0170/7229205, Fax 09445/953616, Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

 

 

 

 

 

 

 

 


SPEEDWAY 2013

Von Alexander Reichmann, MZ

Gastgeber-Team sicherten sich den dritten Rang

Ein bisschen hatte die deutsche Speedway-U21-Nationalmannschaft ja schon auf den zweiten Platz beim Halbfinale zur Team-Weltmeisterschaft spekuliert. Doch gestern in vor 3000 Zuschauern in Neustadt im Anton-Treffer-Stadion gab es zwei Gegner, die nicht zu schlagen waren. Den ungefährdeten Sieg sicherte sich Dänemark mit insgesamt 53 Punkten, zwölf Punkte dahinter landeten die Australier auf Rang zwei.

Deutschland musste sich mit dem dritten Platz begnügen lassen und ist damit aus dem Wettbewerb ausgeschieden. Australien als Zweiter hat nach wie vor alle Chancen, ins Finale nach Tschechien zu fahren. Dafür qualifizieren sich nämlich die beiden Halbfinalsieger und der punktbeste Zweite.

Den zweiten Platz hätten die deutschen Nachwuchsrennfahrer gerne geholt. Dänemark ist außer Reichweite, das stand bereits vor dem Wettbewerb fest. Doch die Australier konnte man nicht so gut einschätzen und so hofften Valentin Grobauer, Erik und Mark Riss und Michell Hofmann auf einen guten Tag. Den hatten sie wohl sogar, aber die Australier waren trotzdem besser.

Dominanz von Anfang an

Schon in den ersten der insgesamt 20 Läufe zeigte sich, wie der Wettbewerb letztendlich ausgehen wird. Dänemark legte los wie die Feuerwehr und fuhr in den ersten vier Läufen gleich drei Siege ein. Nur der Australier Alex Davies machte die perfekte Bilanz zunichte und siegte gegen Mikkel Michelsen. Team Deutschland kämpfte, kam aber jeweils nur auf den dritten Rang. Mark Riss setzte dabei alles auf eine Karte und stürzte, als er versuchte, den Dänen außen zu überholen. Er konnte jedoch sofort wieder aufspringen und weiter fahren. Seinem Bruder Erik gelang in Lauf vier der erste zweite Platz für Deutschland, es war zugleich der einzige zweite Platz, der nicht daraus resultierte, dass entweder ein Däne oder ein Australier nicht ins Ziel kam. Auch die USA gingen an den Start. Die US-Boys fuhren jedoch von Beginn an nur hinterher. Zudem waren sie nur mit drei Fahrern angereist und konnten somit nicht in jedem Lauf einen Starter auf die Bahn bringen. Den Amerikanern blieb meist nur der letzte Platz, sie ernteten nur Pünktchen, wenn ein anderer Fahrer als Verursacher eines Sturzes disqualifiziert wurde und deshalb in einem Wiederholungslauf nicht mehr mitfahren durfte.

So wie der Wettbewerb begonnen hatte, so ging er auch weiter. Die Dänen dominierten und den Australiern gelang es immer wieder, ihnen einen Laufsieg abzuluchsen. Trotzdem vergrößerte sich der Vorsprung vom Team Dänemark zusehends. Nach Lauf neun lagen die Dänen mit sechs Punkten vor Australien. Damit trat die Joker-Regel in Kraft. Liegt ein Team nämlich mit mindestens sechs Punkten hinter der führenden Mannschaft, darf dieses Team einmal im Wettbewerb einen Joker setzen. Der Team Manager kann einen Fahrer bestimmen, der diese Rolle ausführt, dessen Punkte zählen dann doppelt. Nick Morris trat so in Lauf zehn als Joker an, er konnte jedoch den Dänen Jonas Andersen nicht schlagen. Für seinen zweiten Platz bekam er aber vier Punkte. Erik Riss gelang das in Lauf 15 für Team Deutschland. Auch die USA setzten mit Gino Manzares in Lauf sechs einen Joker, aber “zweimal Null ist halt leider auch Null”, wie es Stadionsprecher Günter Korn mit einem Lächeln sagte.

Crash hinter der Ziellinie

Trotzdem avancierte mit Jamison Dilkey ein Amerikaner zum Publikumsliebling in Neustadt. Der junge Speedwayfahrer, der um einiges schwerer war, als seine Konkurrenten und deshalb noch weiter hinterher fuhr als die Teamkollegen, gab dennoch nie auf und wurde dafür gefeiert. In Lauf 11 wollte er sich mit einem Wheelie dafür bedanken und stieß schon weit nach dem Ziel mit dem Australier Nick Morris zusammen. Dilkey musste kurz vom Rettungsdienst behandelt werden und hinkte danach. “Verstauchter Knöchel”, erklärte er und fuhr trotzdem weiter.

Am Ende fuhren die Dänen den erwarteten, ungefährdeten Sieg ein und lagen elf Punkte vor Australien. Der dänische Team Manager Anders Secher lobte seine Jungs: “Alle Fahrer haben heute eine sehr gute Leistung gebracht. In Dänemark haben wir noch zwei oder drei von dem Kaliber. Ich habe ein gutes Gefühl für das Finale in Tschechien. Wenn es gut läuft, dann ist auch der Weltmeistertitel drin.

Für Deutschland ging das Abenteuer U21-Team-Weltmeisterschaft in Neustadt zu Ende. Teamkapitän Valentin Grobauer zollte der Leistung der Konkurrenten Respekt: “Man sieht hier die unterschiedlichen Voraussetzungen. Die Dänen fahren jedes Wochenende in den Topligen Europas. Wir haben das Bestmögliche geholt. Mehr war nicht drin.”

Grobauer gab zu, dass er trotzdem ein bisschen enttäuscht sei: “Ein bisschen ärgert man sich immer.” Sein Team Manager Sönke Petersen betonte aber, dass das nicht nötig sei: “Wir haben in jedem Lauf gepunktet, wir haben als Team sehr gut zusammengearbeitet, jeder hat sein Bestes gegeben.” Die Australier, die Zweiter wurden, müssen nun hoffen, dass der Zweite im anderen Halbfinale in Polen am 25. Mai weniger Punkte holt, dann dürfen auch sie nach Tschechien und um den Titel fahren. Rennleiter Max Saliger zog eine durchwegs positive Bilanz: “Heute hat alles hervorragend gepasst, das Wetter hat gehalten und mit den rund 3000 Zuschauer sind wir mehr als zufrieden.”

Die vielen kleinen Stürze erklärte er mit höchsten Einsatz und gleichzeitiger fehlender Erfahrung der jungen Speedwaypiloten.

 

Von Sebastian Pieknik, MZ

Speedway wird zum Familientreffen

Immer wieder blickten die Verantwortlichen, aber auch die Fahrer, am Sonntag zum Himmel. Der war, so wie es der Wetterbericht prognostizierte, stark bewölkt und auch die Temperaturen waren nicht wirklich frühlingshaft. Für richtige Speedwayfans, wie es sie in Neustadt gibt, allerdings völlig egal, denn die Stimmung war wie in jedem Jahr im Anton-Treffer Stadion super.

Veranstaltungstechnisch bildete der Lauf in Neustadt den diesjährigen Speedway Auftakt in der Region. Dementsprechend hoch waren auch die Erwartungen, besonders an die deutschen Fahrer. Immer live an der Strecke mit dabei waren die Brüder des deutschen Fahrers Valentin Grobauer. Für Constantin und Kevin (14) sei es immer wieder etwas ganz besonderes, bei den einzelnen Rennen mit dabei zu sein. “Es ist einfach eine ganz besondere Sportart und man könnte es nie mit Fußball vergleichen”, waren die Brüder einer Meinung. Ebenfalls meinten sie, dass der Sport aus diesem Grund immer weitergeführt werden solle.

Anreise bis aus Meißen

Blickte man ein wenig weiter im nun immer voller werdenden Stadion, traf man sie - die richtigen Speedwayfans, wie die Gebrüder Baumgart. Sie nahmen eine etwas weitere Anreise in Kauf und kamen von Meißen in die Donaustadt. “Das Wetter ist relativ egal, solange es nicht regnet. Außerdem haben wir einen Regenschirm dabei, das heißt, es regnet sowieso nicht”, so Bruder Sven Baumgart. Beide waren früher selbst einige Jahre im Speedwaysport aktiv. Durch die Wende fehlte aber dann irgendwann das Geld, was für diesen Sport einfach nötig war. Heute sind sie in ganz Deutschland unterwegs und treffen so wie in Neustadt auch andere Speedwayfans. “Es ist immer wieder ein tolles Erlebnis so viele Leute kennenzulernen. Zudem kommen wir immer sehr gerne nach Bayern”, so Jörg Baumgart schmunzelnd.

Für den Ablauf während des Rennens gab es dann die vielen und unzähligen kleinen Helfer, die immer stets im Hintergrund arbeiten. So wie Xaver Riemeier, der zusammen mit seinem Sohn und zwei anderen Helfern dafür zuständig ist, dass die Rennbahn immer in einem perfekten Zustand ist. Einen Wassertank und zwei Traktoren - der grüne für die groben Bahnarbeiten und der rote für die Feinheiten - mehr braucht es am Ende nicht, damit die Fahrer aus vier Nationen Vollgas geben können.

Sollte den Fahrern beim Rennen dann doch einmal etwas passieren, so sorgt das sechsköpfige Team des BRK Neustadt unter Leitung von Wolfgang Geretshauser für das Wohl der Fahrer und versorgt diese. “Es ist immer ein gewisses Risiko bei solch einem Sport dabei. Dafür sind unsere Leute aber speziell ausgebildet und wissen genau, wie man in solchen Situationen handeln muss”, so Geretshauser.

Hektik im Fahrerlager

Pünktlich um halb zwei ging es dann endlich los. Mit einem Tross aus schicken Fahrzeugen wurden die einzelnen Fahrer dem Publikum vorgestellt. Direkt im Anschluss ging die Hektik im Fahrerlager auch schon los, schließlich mussten die Maschinen angeschmissen, und noch einmal überprüft werden. Schon nach einigen Rennen war klar, dass die Fahrer aus Dänemark heute definitiv die Nase vorne hatten.

Schrecken bei den Besuchern dann direkt im zweiten Durchgang, als der deutsche Fahrer Mark Riss stürzte, sich aber zum Glück keine ernsthaften Verletzungen zuzog. Am Ende des Nachmittags stand fest, dass die Dänen mit ihrem Vorsprung, den sie sich erarbeitet hatten, auch am Ende auf dem Treppchen landeten.

Nr.  Rider Nation FMN
Valentin GROBAUER Germany   DMSB
Erik RISS Germany   DMSB
Mark RISS Germany   DMSB
Michell HOFMANN Germany   DMSB
TEAM Manager: Sönke Petersen
Rocco SCOPELLITE USA          AMA
Jamison DILKEY USA          AMA
Austin Novratil USA          AMA
Gino MANZARES USA          AMA
Team Manager: Laurence Roger
Nick MORRIS Australia    MA
Todd KURTZ Australia    MA
Tyson NELSON Australia    MA
Alex DAVIES Australia    MA
TEAM Manager: Travis McGowan
Mikkel Bech Denmark   DMU
Jonas B. Andersen  Denmark   DMU
Mikkel Michelsen Denmark   DMU
Nicklas Porsing Denmark   DMU
TEAM Manager: Andreas Secher
       
  Fahrerkader, keine verbindliche Aufstellung für das Rennen 

 

INFOS zum Rennen

U21 Teams

Speedway-Spektakel in Neustadt

U21 WM und Grand Prix driften heran

FIM SR Neustadt Donau Team U21

Time Table Saturday

Time Table Sunday

Zeitplan Beiprogramm 27_04_2013

genehmigte Ausschreibung Beiprogramm

 

  Preise:

  Erwachsene:            15 Euro

  Jugendliche 6 bis

  16 Jahre:                   9 Euro

  Programm:                2 Euro

  Tribüne:                     5 Euro

 

 

 


 

 

 SPEEDWAY INFOS 2012:

2012 FIM Speedway Under 21 World Championship Q. Round 1

 

 

 

 

SHEET OF OFFICIAL TRACK RACING RESULTSFIM SPEEDWAY UNDER 21 WORLD CHAMPIONSHIP Q. Round 1Neustadt/Donau
Place
Rider's name & first name
FMN
 
Nat.
 
Indiv .Score
1.
DUDEK, Patryk
PZM
POL
15
2.
BELOUSOV, Vitaly
MFR
RUS
14
3.
JEPSEN JENSEN, Michael
DMU
DEN
13
4.
JANOWSKI, Maciej
PZM
POL
12
5.
MASTERS, Sam
MA
AUS
11
6.
NEWMAN, Kyle
ACU
GBR
9
7.
TCUKANOV, Kiril
FMU
UKR
8 (+3)
8.
HOFMANN, Michell
DMSB
GER
8 (+2)
9.
KOBRIN, Andriy
FMU
UKR
6
10.
MALESIC, Nejc
AMZS
SLO
6
11.
MAASSEN, Danny
DMSB
GER
5
12.
VEVERKA, Ondřej
ACCR
CZE
4
13.
ZIEGLER, Lucas
DMSB
GER
2
14.
GROBAUER, Valentin
DMSB
GER
2
15.
SIMON, Lukas
OeAMTC
AUT
1
16.
VICENTIN, Nicolas
FMI
ITA
1
17.
BENKŐ, Roland
MAMS
HUN
0
18.
BORODULIN, Vladimir
MFR
RUS
0

 

Hofmann geht als Ersatz ins WM-Halbfinale Von Alexander Reichmann, MZ

Der junge Deutsche übertrifft bei der U21-Weltmeisterschaft seine eigenen Erwartungen, die direkte Qualifikation verpasst er erst im Entscheidungslauf

Das Sportliche rückte beim 1. Qualifikationslauf zur Weltmeister der U21-Junioren im Speedway ein wenig in den Hintergrund. Der schwere Unfall überschattete die letzten Läufe, doch der internationale Referee hatte entschieden, den Wettbewerb zu Ende zu bringen.

Für die beiden Deutschen Michel Hofmann und Danny Maaßen endete der Wettbewerb mit ganz unterschiedlichem Erfolg. Danny Maaßen hatte von Beginn an schwer zu kämpfen. Er begann mit einem dritten Platz in seinem ersten Auftritt. In Lauf sechs stand er wieder auf der Strecke, dieses Mal reichte es nur zum vierten Rang und damit blieb kein einziges Pünktchen für ihn übrig. Seinen besten Auftritt hatte er in Lauf elf, als er sich den zweiten Platz sichern konnte. Für ihn reichte es jedoch am Ende nicht für das Halbfinale der U21-Weltmeisterschaft.

Auch Michel Hofmann schaffte die direkte Qualifikation nicht. Der 18-jährige Youngster war aber ganz knapp dran. Die ersten sieben der 16 Fahrer lösten die Fahrkarte für eines der Halbfinals in Chervonograd (Ukraine) und Terenzano (Italien). Hofmann hatte nach 20 Läufen acht Punkte auf seinem Konto, genau wie Kiril Tchucanov. Damit lagen beide auf dem geteilten sieben Platz. Besonders bitter für Hofmann war, dass er in Lauf 14 nach einem Fahrfehler ausscheiden musste und so in diesem einen von fünf Auftritten nicht punkten konnte.

Ein Entscheidungslauf zwischen ihm und Tchucanov musste her. Der Ukrainer ging dabei sofort in Führung. Hofmann kämpfte und blieb über vier Runden ganz nah dran, konnte seinen Konkurrenten aber nicht mehr gefähden. Somit zog Tchucanov direkt ins Halbfinale ein. Für Hofmann blieb immerhin der Trostpreis des Ersatzfahrers für die nächste Runde.

Der junge Speedwaypilot war danach ganz und gar nicht enttäuscht: "Ich habe heute mit höchstens fünf Punkten gerechnet, dann ging es natürlich gleich super los mit zwei zweiten Plätzen. Ich bin total zufrieden." Er habe es als 18-Jähriger einigen der 21 Jahre alten Konkurrenten richtig zeigen können und das freue ihn schon.

Nicht zu schlagen war gestern in Neustadt der Pole Patryk Dudek. Der U19-Weltmeister wurde seiner Favoritenrolle gerecht und holte sich das Maximum von fünf Siegen aus fünf Läufen. Das bedeutete den Tagessieg, der von den zahlreichen polnischen Zuschauern im Stadion gebührend gefeiert wurde.

Zweiter wurde Vitaly Belousov. Der Russe war eigentlich gar nicht für das Rennen vorgesehen, er sprang jedoch für seinen verletzten Landsmann Ilya Chalov ein. Belousov gab nur einen Punkt ab, im direkten Duell mit Dudek. Das Siegertreppchen wurde komplettiert vom Dänen Michael Jepsen Jensen. 

 

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