Aufstellung einer Bundesligamannschaft mit dem Nachbarclub MSC Abensberg im Jahr 73/74

Im Herbst 1973 trafen sich die Vorstandschaften des MSC Abensberg und des MSC Neustadt/Donau mit den beiden Vorsitzenden Otto Kneitinger und Hans Pfaller zu einem Gespräch zwecks Aufstellung einer Bundesligamannschaft im Speedwaysport in Abensberg. Man wurde sich einig, dass man in Zusammenarbeit der beiden benachbarten Clubs eine gemeinsame Rennveranstaltung ausrichten solle. Man legte die Verantwortlichen fest, und beauftragte Herrn Hans Kirchhammer mit der Rennleitung, Herrn Max v. Braunmühl und Herrn Karl Zettl mit der Gesamtleitung, und Herrn Andreas Trinkl mit der Kassenführung. Herr Hans Kirchhammer wurde sodann beauftragt, rechtzeitig Fahrer zu verpflichten.

Für die Mannschaft Abensberg/Neustadt starteten die Fahrer:

  • Franz Lang
  • Franz Kolbeck
  • Josef Reischl
  • Ludwig Held
  • Karl Behringer
An dem Bundesligarennen 74 beteiligten sich die Mannschaften des MSC Olching, MSC Krumbach, MSC Ruhpolding, MSC Bopfingen, MSC Pfaffenhofen und die Mannschaft Abensberg/Neustadt.

Die Rennveranstaltung fand am 1.9.1974 im Abensberger Speedwaystadion vor rund 3000 Zuschauern statt. Es war eine gut organisierte Veranstaltung, die bei dem speedwaybegeisterten Publikum Anklang fand.

Man löste die Mannschaft dann Ende 1974 auf, weil sich die beiden Vorstandschaften darüber klar waren, dass die Bundesligarennen, so wie sie im Jahre 1974 ausgetragen wurden, keine Zukunft haben können. Der enge Kontakt, und die gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Clubs blieb bis heute erhalten.