Vorstandswahlen

Vorstandswahlen Archiv 1951 - 2000

1951 (Gründungsversammlung)

  • 1. Vorsitzender: Dr. Hans Auers
  • 2. Vorsitzender: Andreas Erdl
  • Schriftführer: Sebastian Ringlstetter
  • Schatzmeister: Hans Englert
1952
  • 1. Vorsitzender: Georg Weinbauer
  • 2. Vorsitzender: Josef Pollin
  • Schriftführer: Ernst Spickernagel
  • Schatzmeister: Hans Englert
1954
  • 1. Vorsitzender: Georg Weinbauer
  • 2. Vorsitzender: Josef Pollin
  • Schriftführer: Ernst Spickernagel
  • Schatzmeister: Andreas Trinkl
1956
  • 1. Vorsitzender: Georg Weinbauer
  • 2. Vorsitzender: Anton Kraus
  • Schriftführer: Ernst Spickernagel
  • Schatzmeister: Andreas Trinkl
1958
  • 1. Vorsitzender: Georg Weinbauer
  • 2. Vorsitzender: Hans Wimmer
  • Schriftführer: Ernst Spickernagel
  • Schatzmeister: Andreas Trinkl
1962
  • 1. Vorsitzender: Georg Weinbauer
  • 2. Vorsitzender: Hans Wimmer
  • Schriftführer: Ernst Spickernagel
  • Schatzmeister: Andreas Trinkl
1964
  • 1. Vorsitzender: Georg Weinbauer
  • 2. Vorsitzender: Jakob Feigl
  • Schriftführer: Sebastian Ringlstetter
  • Schatzmeister: Andreas Trinkl
1966
  • 1. Vorsitzender: Georg Weinbauer
  • 2. Vorsitzender: Willi Scheiter
  • Schriftführer: Sebastian Ringlstetter
  • Schatzmeister: Andreas Trinkl
1968
  • 1. Vorsitzender: Georg Weinbauer
  • 2. Vorsitzender: Hans Pfaller
  • Schriftführer: Sebastian Ringlstetter
  • Schatzmeister: Andreas Trinkl
1970
  • 1. Vorsitzender: Hans Pfaller
  • 2. Vorsitzender: Andreas Erdl
  • Schriftführer: Erich Fuchs
  • Schatzmeister: Andreas Trinkl
1972
  • 1. Vorsitzender: Hans Pfaller
  • 2. Vorsitzender: Sebastian Ringlstetter
  • Schriftführer: Erich Fuchs
  • Schatzmeister: Andreas Trinkl
1974
  • 1. Vorsitzender: Hans Pfaller
  • 2. Vorsitzender: Karl Zettl
  • Schriftführer: Erich Fuchs
  • Schatzmeister: Andreas Trinkl
1976
  • 1. Vorsitzender: Hans Pfaller
  • 2. Vorsitzender: Andreas Erdl
  • Schriftführer: Annemarie Gschlössl (ab 10. Dezember 1976: Karl Zettl)
  • Schatzmeister: Andreas Trinkl
1978
  • 1. Vorsitzender: Hans Pfaller
  • 2. Vorsitzender: Karl Zettl
  • Schriftführer: Erich Fuchs
  • Schatzmeister: Andreas Trinkl
1980
  • 1. Vorsitzender: Hans Pfaller
  • 2. Vorsitzender: Karl Zettl
  • Schriftführer: Erich Fuchs
  • Schatzmeister: Andreas Trinkl
1982
  • 1. Vorsitzender: Hans Pfaller
  • 2. Vorsitzender: Karl Zettl
  • Schriftführer: Werner Wüst
  • Schatzmeister: Andreas Trinkl
1984
  • 1. Vorsitzender: Hans Pfaller
  • 2. Vorsitzender: Karl Zettl
  • Schriftführer: Wolfgang Brotsack
  • Schatzmeister: Andreas Trinkl
1986
  • 1. Vorsitzender: Hans Pfaller
  • 2. Vorsitzender: Hans Kirchhammer sen.
  • Schriftführer: Wolfgang Brotsack
  • Schatzmeister: Andreas Trinkl
1988
  • 1. Vorsitzender: Hans Pfaller (ab 1989 Hans Kirchhammer sen.)
  • 2. Vorsitzender: Hans Kirchhammer sen. (ab 1989 Karl Zettl)
  • Schriftführer: Wolfgang Brotsack
  • Schatzmeister: Erich Fuchs
1990
  • 1. Vorsitzender: Hans Kirchhammer sen.
  • 2. Vorsitzender: Karl Zettl
  • Schriftführer: Siegfried Hartl
  • Schatzmeister: Wolfgang Brotsack
1992
  • 1. Vorsitzender: Hans Kirchhammer sen.
  • 2. Vorsitzender: Karl Zettl
  • Schriftführer: Siegfried Hartl
  • Schatzmeister: Wolfgang Brotsack
1994
  • 1. Vorsitzender: Hans Kirchhammer sen.
  • 2. Vorsitzender: Karl Zettl
  • Schriftführer: Siegfried Hartl
  • Schatzmeister: Wolfgang Brotsack
1996
  • 1. Vorsitzender: Hans Kirchhammer sen.
  • 2. Vorsitzender: Karl Zettl
  • Schriftführer: Siegfried Hartl
  • Schatzmeister: Wolfgang Brotsack
1998
  • Vorsitzender: Karl Zettl
  • Geschäftsführender Vorsitzender: Hans Kirchhammer jun.
  • Schriftführer: Siegfried Hartl
  • Schatzmeister: Wolfgang Brotsack
2000
  • Vorsitzender: Karl Zettl
  • Geschäftsführender Vorsitzender: Hans Kirchhammer jun.
  • Schriftführer: Martin Aschenauer
  • Schatzmeister: Wolfgang Brotsack
  • Rennleiter: Martin Burger
  • Rennsekretär: Kurt Schwiebrowski
  • Sportleiter: Heribert Obermeier
  • Touren- und Gesellschaftsleiter: Ludwig Bindorfer
  • PR und Werbung: Anton Fischer, Peter Holzner, Hans Fock
  • Jugendleiterin: Ulrike Zott
  • Gerätewart: Wolfgang Grundler
  • Maschinen und Anlagen: Josef Mirlach
  • Bahnunterhaltung und Fahrerlager: Xaver Riedmeier, Hermann Götz
  • Festveranstaltungen: Martin Aschenauer
  • Rechnungsprüfer: Günther Rosenhammer
  • Zur besonderen Verfügung: Franz Spielbauer
  • Marketing: Josef Härtl

Pfaller und Kirchhammer: Zwei Vorsitzende die den MSC Neustadt prägten

Innerhalb von nur wenigen Jahren hatte der MSC gleich zwei kaum zu ersetzende Verluste zu beklagen: Sowohl der Tod des Vorsitzenden Hans Pfaller 1988 als auch der seines Nachfolgers Hans Kirchhammer sen. 1997 hinterließen kurz hintereinander große und schmerzliche Lücken im Verein.

Wie kein Zweiter prägte Hans Pfaller den MSC Neustadt. Über 18 Jahre leitete Pfaller, seit 1970 im Amt, die Geschicke des Vereins. Zu seinen größten Leistungen gehörten zweifellos seine ausdauernden Bemühungen um den Bau des Anton-Treffer-Stadions, die 1981 von Erfolg gekrönt wurden. Nicht umsonst galt Pfaller, der sich auch im Neustädter Stadtrat engagierte, deshalb als unermüdlicher „Motor“ und Ankurbler“ des Vereins. 1988, während seiner zehnten Amtszeit, verstarb er plötzlich und überraschend.

Bild: Hans Pfaller (li.) und sein Nachfolger Hans Kirchhammer sen.

Ebenso unerwartet verstarb nur neun Jahre später Hans Kirchhammer sen., der die Nachfolge Pfallers 1989 antrat und bis zu seinem Tode 1997 mit der Leitung des MSC betraut war. Schon zuvor hatte er sich als Rennleiter und später als zweiter Vorsitzender sehr um den Verein verdient gemacht. Als Funktionär im Bereich des Speedwaysports machte sich Kirchhammer allerdings nicht nur in Neustadt einen Namen, sondern erlangte im gesamten ADAC Gau Südbayern große Bekanntheit. Deshalb ist es auch kaum verwunderlich, dass ihn der ADAC bei der Ausrichtung des Speedway-Weltfinales 1989 in München mit der verantwortungsvollen Aufgabe des Bahnbaus bedachte. Keine leichte Aufgabe, wenn man bedenkt, dass die Rennen im Olympiastadion stattfanden. Fast zwei Jahre Planung und zahlreiche Detailtests waren notwendig, damit aus 1 630 Tonnen rotem Sand auf der vorhandenen Tartanbahn eine Speedwaybahn entstehen konnte, die höchsten Ansprüchen gerecht wurde.

Bild: Hans Kirchhammer (re.) beim Speedway-Weltfinale in München 1989 zusammen mit Weltmeister Erik Gunderson (Mitte) und Stadionsprecher Helmut Korn (li.)

Allen Befürchtungen zum Trotz verlor der MSC auch nach dem Tod von Pfaller und Kirchhammer nicht an Bedeutung und auch Großveranstaltungen wurden weiterhin in gewohnter Art und Weise durchgeführt. Mit vereinten Kräften wurde die Arbeit der Beiden, der man sich nach wie vor verpflichtet sieht, fortgeführt. Allerdings ist die Geschichte des Vereins in erster Linie die Geschichte von Hans Pfaller und Hans Kirchammer sen. Wer an den MSC denkt, der denkt vor allem an die beiden verstorbenen Vorstände.